Anfallsleiden – Behandlung bei Neurologin in Hietzing

Epilepsie und andere Anfallsleiden wurden früher ihrem Namen „Morbus Sacer“ ensprechend als die „heilige Krankheit“ gesehen. Man dachte, die auffälligen Bewegungsmuster, die manchmal von Halluzinationen eingeleitet werden, seien eine Kontaktaufnahme mit einer anderen Welt.

Heute sind Anfallsleiden eher ein Tabuthema, was vielleicht daher kommt, dass jeder Anfall für den Betroffenen und den Zuseher mit einer gewissen Unsicherheit und eventuell auch Peinlichkeit verbunden ist. Andererseits kann man heute durch Medikamente besonders Kindern, aber auch erwachsenen Anfallskranken sehr gut helfen, so dass die Anfallsfrequenz deutlich sinkt und damit ein fast normales Leben möglich ist.


Der Stigmatisierung von Anfallskranken tut dies aber leider keinen Abbruch. Viele Betroffene haben Probleme in der Arbeit und in sozialen Situationen, nicht wegen ihrer Anfälle, die bei geeigneter Medikation, sehr selten sind, sondern wegen der Stigmatisierung.


Für die Betroffenen bleiben außerdem viele Fragen im Alltag offen. Welche Arbeiten kann ich verrichten, welche nicht? Darf ich Auto fahren? Kann ich schwanger werden? Wann kann ich die Medikamente absetzen? 


All diese Fragen beantworte ich Ihnen gerne in meiner Praxis. Gemeinsam finden wir die geeignete Behandlung für Ihre Anfallserkrankung und den besten Umgang damit in Ihrem Alltag.

 Hier ein paar Fakten zur Epilepsie:

  1. Die Krankheit Epilepsie ist sehr häufig und sehr lange bekannt.
  2. Epilepsie ist an sich nicht tödlich.
  3. Die Intelligenz wird durch Epilepsie nicht beeinträchtigt.
  4. Epilepsie kann die Lebensqualität bzw. Arbeitsfähigkeit beeinflussen. Das muss aber heute nicht mehr sein. Gewisse Arbeiten können Anfallskranke jedoch nicht verrichten, z.B. in großer Höhe (Kranfahrer) oder in der Nähe von Wasser etc.


Probleme in der Arbeit sind meist eher auf irrationale Ängste der Vorgesetzten und Mitarbeiter zurückzuführen als auf die Anfallskrankheit selbst. 


Eine geeignete, moderne Therapie und psychische Unterstützung in alltäglichen Fragen kann Anfallskranken jedenfalls zu einer hohen Lebensqualität verhelfen.

OA Dr. Karin Unger

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